| Wie
alles begann: von der Finsternis bis zum Feuerwerk
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Vor
1990: absolute Finsternis
Außer den üblichen Gschnas-Feiern von Wirten und Vereinen
und dem traditionellen Kindermaskenball der Bürgermusik
herrscht
noch absolute Finsternis im Millstätter Faschingstreiben.
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Ab
1990: ein paar Funken
Gewerbetreibende und Privatpersonen starten
spontane Faschingsdienstag - Umzüge.
Danach trifft man sich im Keller des Millstätter Kurhauses.
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1992/93:
die Lunte brennt
Als Brandstifter betätigt sich das spätere MiNaPa-Gründungsmitglied
Franz Unterlercher, welcher als Hausmeister des Kurhauses
die Parties am Faschingsdienstag organisiert.
Er bringt ein paar Millstätter Witzbolde dazu, mit improvisierten
Auftritten erstmalig für närrische Sitzungsatmosphäre
zu sorgen -
die Zuseher sind begeistert.
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Legendär:
"Berg-Heil" im Kurhauskeller
1993. Manfred Maier als kauziger Bergfex,
Christian Göckler und Peter Moser als
Touristenpaar, Roland Marchetti als Wirt
der Alexanderhütte (von links)
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Heinz
Göckler und Gudrun Lassnig mit einer reizenden Karel
Gott - Playbacknummer |
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1994:
die erste Explosion
Durch den Erfolg dieser "wilden" Sitzungen angespornt,
finden sich einige der Akteure (Franz Unterlercher, Manfred
Maier, Heinz Göckler, Gottlieb Strobl u.a.) zu einer Arbeitsgemeinschaft
zusammen, welche am Faschingssamstag, 12. Februar 1994,
den "1. Millstätter Narrenkongreß" veranstaltet.
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| Kleine
Zeitung 25. Jänner 1994
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Einschaltung
im Gemeindeblatt
Jänner 1994 |
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Nie
erwartete 500 Zuseher erleben das fünfstündige Spektakel
zum Eintrittspreis von 49,90 Schilling mit und feiern
mit
"Jo mei"-Rufen die Geburt des Millstätter Faschings.
Entsprechend
motiviert gründet Hauptakteur Manfred Maier
mit seinen Getreuen am 8. Oktober 1994 im "Staudacherhof"
offiziell den Verein "Millstätter Narren Parlament" (MiNaPa)
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Die Gründer: (vorne links) Martina Pirker, Gottlieb
Strobl, Fritzi Marchetti (hinten) Otto
Glanznig, Franz Unterlerchner, Karl Klinar, Manni
Maier, Heinz Göckler, Wolfgang
Klinar, Peter Moser (nicht im Bild) Im Winter
94/95 ließ man die blau-gelben Ornate
schneidern, das Foto entstand im Jänner 1995.
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1995:
zweiflammig
2 Faschingssitzungen werden durchgeführt, beide sind ein
Erfolg.
(17. und 25. Februar)
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Narrenkastl
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Nach
Ende der Faschingssaison wird für alle Beteiligten und
Helfer eine Dankeschön-Feier veranstaltet.
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1996:
Flächenbrand
Beim Verbandstag des Bundes Österreichischer Faschingsgilden
(BÖF) am 16.5.1996 in Bad Ischl wird das "Millstätter
Narren Parlament" als Mitglied aufgenommen und ist seither
durch
Bundes-Elferrat Heinz Göckler dort vertreten.
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1997:
weitere Glanzlichter ....
erstrahlen in Form des ersten offiziellen Prinzenpaares
bei ihrer Präsentation am 11. Jänner 1997: Prinz Gaudius
von Lustig I. (Hermann Marchetti) mit Prinzessin Larissa
I. (Larissa Madl)
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Erfolgreich das Rathaus erobert: (von links) Karl
Klinar, Otto Glanznig, Gottlieb Strobl,
Herwig Lackenbucher, Manni Maier, Franz Unterlerchner,
Hermann Marchetti als Prinz
Gaudius von Lustig 1. mit Prinzessin Larissa Madl,
Heinz Göckler, Peter Moser, Fritzi
Marchetti, Martina Pirker, Angie Nickmann
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Nach zähen Verhandlungen
mit Bürgermeister Koller übernehmen sie die Herrschaft
im Rathaus mit der Verlesung folgender Zeilen:
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Regierungserklärung
des Millstätter Faschings (von
Manfred Maier)
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1. So hört, ihr Narren von nah und von ferne,
....Prinz
Gaudius von Lustig mein Name,
....
Prinzessin Larissa ist meine Dame;
....
Wir beide dienen dem Fasching gar gerne.
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2. Die Millstätter Narren haben uns gerufen
....Und
ohne jegliches Zaudern
....Mit
wohligem Schaudern
....Erklimmen
wir nun des Thrones Stufen.
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3. Den Schlüssel in Händen, zum Regieren bereit,
....durch
kaiserliches Amt
....im
blau-gelben Samt,
....bis
Aschermittwoch uns wieder vertreibt.
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4. Wie man mit Spaß und
Humor regiert, woll'n wir zeigen.
....Ihr
entmachteten Gemeinderäte
....verderbt
uns bitte nicht die Fete
....mit
saurem Gesicht - stimmt mit ein in den Reigen!
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5. Das Volk, es feiert uns mit lautem "Jo mei!",
....auf
Straßen und Gassen
....völlig
ausgelassen.
....So
erkläre ich: Millstätter Fasching - er sei!
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Außerdem werden neben dem Narrenrat erstmals sogenannte
Erwerbsmitglieder zur Mitgestaltung im Verein aufgenommen.
Sie haben sich durch mindestens 5jährige treue Mitarbeit
die Mitgliedschaft erworben.
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1998:
Feuer am Dach
Der Versuch einer 3. Sitzung als Gschnassitzung geht daneben
(die Millstätter verkleiden sich nicht gern), es kommt
zu einem finanziellen Engpass in der Vereinskasse.
Kurz scheint es sogar, die Vereinsführung müsse in die
private Tasche greifen. Aus dieser Not entsteht die Idee,
11 Männer und 11 Frauen
als "Konsule" des MiNaPa zu werben, welche durch Bezahlung
von Jahresbeiträgen das Budget sichern helfen.
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1999:
"Blaue Funken" sprühen
Über Vermittlung von Josefine Maier ist es bereits 1997
zum Besuch eines deutschen Karnevalvereins, den "Blauen
Funken" aus Neuss
am Rhein, gekommen. Der Gegenbesuch des MiNaPa in Neuss
folgt 1998.
Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen beiden Vereinen,
sodass am 6. Februar 1999 eine offizielle Vereinspartnerschaft
im Millstätter Rathaus besiegelt wird.
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Feierliche
Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages im
Millstätter Rathaus: unter anderen unterschreiben
Sitzungspräsident Lothar Bäsgen für die "Blauen
Funken" . . .
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. . und Vizepräsident Gottlieb Strobl für das
MiNaPa. Links dahinter Bgm. Pleikner und Senatspräsident
Helmut Schniedenharn.
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2000:
immer höher, immer heller
Noch vor Jahreswechsel zwingen private Umstände Präsident
Manfred Maier die Vereinsführung zurückzulegen. Gottlieb
Strobl springt als geschäftsführender Präsident ein, sodass
sich der Verein im Milleniumsjahr wie folgt präsentert:
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Narrenrat: (hinten v.links): Friedrich Koller -
Friedensrichter, Gottlieb Strobl -
Geschäftsführender Präsident, Fridolin Egger - Außenminister,
Heinz Göckler -
Schatzmeister, Angie Nickmann - Gardetrainerin (vorne
v.links): Hermann Marchetti -
Innenminister, Otto Glanznig- Hofmaler, Fritzi Marchetti
- Fundusministerin, Birgit
Göckler-Payerer - Närrische Fürsprecherin, Martina
Pirker - Hofschreiberin, Manfred
Maier - Obmann. Erwerbsmitglieder: (nicht im Bild)
Brigitte Ebner, Monika Göckler,
Roland Marchetti, Karin Schwarzenbacher, Sandra
Silbernagl, Peter Zlanabitnig,
Josef Pleikner
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Auch die neue Aufgabenverteilung funktioniert prächtig und
es gelingt ein tolles Programm, welches in der Presse
entsprechend Niederschlag findet.
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| Kleine
Zeitung am 8. Feb. 2000
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Kleine
Zeitung am 8. Feb. 2000
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Oberkärntner
Nachrichten |
Beim
Faschingsumzug 2002 in Obermillstatt dabei: Jo mei
! |
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Angie Nickmann, die seit 1995 kontinuierlich unsere Mädchengarde
aufbaut, wird BÖF-Gardebeauftragte des Landes Kärnten.
Wie schon zuvor Manfred Maier sucht auch Gottlieb Strobl
den Kontakt zur Bevölkerung am Obermillstätter Plateau,
um dort die Idee des ortsübergreifenden, gemeindeweiten
Faschings zu verankern.
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2001:
Neues Glanzlicht am TV-Himmel
Die Stärken des MiNaPa sind sicherlich die konstante Arbeit
der Vereinsführung und die Kreativität im künstlerischen
Bereich.
So hat sich der Fasching in Millstatt vom "Provinzspektakel"
zu einem professionell geführten Faschingstheater entwickelt,
welches mittlerweile auch Zuseher aus den umliegenden Städten
und Orten anzieht.
In diesem Jahr schafft es Manfred Maier als "Totengräber"
und
"hEU-Bäurin" in die ORF-Sendung "Narrisch guat" - ein weiterer
Beweis für die Qualität des MiNaPa. Am Höhepunkt des Faschings
kommt es nach 1998 zum 2. Besuch bei unseren Freunden in
Neuss.
Das
MiNaPa im Rathaus von Neuss: Unter den Augen von
Sitzungspräsident Thomas Frings (hinten) scherzen
Manni M. und Friedl Koller mit der Vize-Bürgermeisterin,
während Funke Willi Holte sich dem Prinzenpaar der
Stadt Neuss zuwendet.
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2002:
die hellsten Sterne des Kärntner Faschings . . .
kommen zum 33. Kärntner Narrenkongress - der vorläufig letzte
seiner Art - nach Millstatt.
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| Einladung
an die Faschingsgilden Kärntens:
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Finden
auf der Millstätter Bühne
zusammen: Villachs EU-Bauer Manfred
Tisal und die hEU-Bäurin Manni M. - wenn
nur der Stallgeruch nicht wär´ !
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Am Sonntag, dem 3. Februar 2002 (ein depremierend kurzer
Fasching) treten die Gilden Villach, Klagenfurt, Feistritz,
St. Veit, St. Andrä, Spittal u.v.a. mit ihren besten Akteuren
auf der MiNaPa-Bühne auf. Das Monsterprogramm von über 5
Stunden wird dank der Vorbereitung von Heinz Göckler und
seinem Team sowie dem bedingungslosen Einsatz aller Minister
und Helfer klaglos bewältigt.
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Besondere Anerkennung verdient Gottlieb Strobl, der das
Programm trotz gesundheitlicher Probleme in bewährter Manier
konferiert.
Später zollt er den Anstrengungen Tribut und erklärt bei
der General-versammlung am 20. April 2002 im Hotel Nikolasch
seinen Rücktritt
in die 2. Reihe des Vorstands.
Erneut wird Manfred Maier zum Präsidenten gewählt.
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Hier werden auch 3 "Blaue Funken" aus Neuss, Helmut Schniedenharn,
Thomas Frings und Egon Radowski,
als Ehrenmitglieder aufgenommen.
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Das MiNaPa überreicht der Kärntner Kinderkrebshilfe einen
Scheck über € 2.000,--.
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2003:
Die sogenannten "Erwerbsmitglieder" werden in "Parlamentarier"
umbenannt und vermehrt in die Verantwortung eingebunden.
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Unter Mithilfe des Ex-Prinzen Heribert Dertnig wird mit
dem Aufbau einer Homepage unter www.ManniM.at/fasching
begonnen.
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Die 2 Sitzungen im Vorfeld der Gemeinderatswahlen sind ein
Bombenerfolg.
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2004:
Jubiläumsfeuerwerk - das 10. Jahr
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Erstmals 3 Sitzungen im Jubiläumsjahr und eine tolle
Stimmung im Haus.
Da der Spittaler Fasching in diesem Jahr nicht zustande
kommt, wird das Spittaler Kinder-Prinzenpaar Sandro Riebler
und Vanessa Kraler von Millstatt "adoptiert".
(Foto siehe Prinzenpaar
2004)
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2005:
Zur Eröffnung der Saison 2004/05 findet erstmals zu
Faschingsbeginn am 13.11.2004 eine Mystery-Party
statt. In mystischer Atmosphäre in Anlehnung an Halloween
wird das neue Prinzenpaar in der Loggia des Kurhauses präsentiert.
Trotz großen Einsatzes der Narren mit Kostümen
und Feuerwerk verhindert ein kalter Sturm einen vollen Erfolg
der Veranstaltung.
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| Mysteriöses
Treiben in der Kurhaus-Loggia zur Faschingseröffnung
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Johann
der "finstere Mönch"
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Großer Ministerwechsel bei der Generalversammlung
im April 2005:
Alfred Rauscher folgt Angie Nickmann als
Gardeminister,
Rolald Meixl beerbt Bautenminister B. Marchetti
und Ex-Prinz Bernhard Scherzer folgt Hermann
Marchetti im Wirtschafts-ministerium.
Klaus Zlanabitnig übernimmt von Frido
Egger das Amt des Aussenministers und wird auch Vize-Präsident
des MiNaPa.
Die Ex-Minister Nickmann und H. Marchetti werden aufgrund
10-jähriger Treue für den Bundesverdienstorden
vorgeschlagen.
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2006:
ZWEI NEUE MINISTERINNEN ANGELOBT
Bei der am 30. April dieses Jahres stattfindenden GV kann
das MiNaPa wieder auf ein positives Vereinsjahr und eine
gelungene Faschingssaison zurückblicken. So wurde z.B.
der höchste Zuschauerschnitt bei den
Sitzungen seit Vereinsgründung erreicht.
Da die altgedienten Ministerinnen Martina Pirker
und Fritzi Marchetti in die 2. Reihe zurücktreten,
werden Christine Grässl als neue Hofschreiberin
und Greti Gatterer als Deko- und Fundusministerin
angelobt.
Wir trauern um unseren Alt-Akteur Didi Seigis
– bekannt als der „Globetrotter“, der
am 29. Mai 2006 plötzlich und unerwartet verstirbt.
Lieber Didi, wo immer du jetzt bist: Danke, Helau
und Jo mei !
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2007:
GENERATIONSECHSEL SETZT SICH FORT
Bei der Generalversammlung am 20. 4. in lockerer Atmosphäre
im „Hotel Forelle“ können Präsident
Maier und Schatzmeister Göckler wieder über ein
erfolgreiches Vereinsjahr mit gelungenen Faschingssitzungen
berichten. Auch Gardeminister Alfred Rauscher freut sich
doppelt: über seine Bestellung zum Gardebeauftragten
für Kärnten im Bund Österreichischer Faschingsgilden
(BÖF) und über die Tatsache, im MiNaPa gleich
3 Mädchengarden verschiedener Altersstufen zur Verfügung
zu haben. Die
Ämter in jüngere Hände übergeben Schatzmeister
und Gründungsmitglied Göckler sowie Friedensrichter
Altbürgermeister Friedrich Koller. Als neue Minister
werden Schatzmeister Hans Ebner und Bautenminister
Christian Lax angelobt.
Ebenfalls
anwesend sind die aus Neuss angereisten Ehrenmitglieder
„Blaue Funken“ Helmut Schniedenharn
sowie Egon und Andreas Radowski mit einer 8-köpfigen
Mannschaft, um tags darauf am Ausflug nach Slowenien
teilzunehmen.
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| Jo
mei! Präsident Maier, die scheidenden Minister Göckler
und Koller, Vizepräsident Zlanabitnig und der neue
Schatzmeister Ebner (v.l.)
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Unsere
Ehrenmitglieder und Freunde aus Neuss: Helmut Schniedenharn,
Andreas und Vater Egon Radowski (vorne v.l.)
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BÖF-
VERBANDSTAG IN MILLSTATT
Nach 13 Jahren Mitgliedschaft im Bund Österreichischer
Faschingsgilden holt das MiNaPa den jährlichen
Verbandstag nach Millstatt – vom 17. bis 20. Mai
tummeln sich mehr als 150 Delegierte und Gäste aus
Österreich und aus dem Ausland im Ort, um der Sitzung
und dem reichhaltigen Rahmenprogramm beizuwohnen.
Obwohl
der Fremdenverkehrsort beste Voraussetzungen für
eine solchen Kongress bietet, ist dessen Größenordnung
eine echte Herausforderung für die Organisatoren.
Göckler und sein Team schaffen diese Aufgabe in bewährter
Manier, die Veranstaltung erhält großes Lob
von allen Seiten. Für diesen Imagegewinn nimmt die
Vereinsführung letztlich auch eine finanzielle Einbuße
in Kauf.
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